Institut für Digitale Gesundheit

Lebensqualität für die Zukunft denken.

Innovation und Entwicklung

Zweck des Instituts ist die Förderung der digitalen Gesundheit im Gesundheits- und Sozialwesen durch Innovation und Entwicklung. Zu diesem Zweck konzipiert, entwickelt und begleitet das Institut Anwendungen, Medien, Verfahren, Assistenzsysteme, Devices und Interventionen, die digital unterstützt werden und zu einer Steigerung der Lebensqualität oder der Zunahme der gesunden Lebensjahre führen.

Überwindung von sektoralen Grenzen

Das Institut fördert die Wissenschaft und Forschung durch die Entwicklung und Evaluation von konkreten Lösungsvorschlägen im Bereich der digitalen Gesundheit und Gesundheitsversorgung in Deutschland und international. Mit der Wahrnehmung seiner Aufgaben fördert sie die Überwindung von sektoralen Grenzen im Gesundheitswesen und stärkt die Rolle der Patientinnen und Patienten

Leistungen IDG

Leistungen IDG

Institut für Digitale Gesundheit gemeinnützige GmbH

Ein Aninstitut der SRH Hochschule für Kommunikation und Design Berlin | design akademie berlin.

  • Durchführung wissenschaftlicher Forschungsvorhaben
  • Durchführung von Forschungsprojekten und Entwicklungsvorhaben
  • Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von digitalen Plattformen
  • Implementierungs- und Akzeptanzforschung digitaler Anwendungen
  • Forschung zum Nutzen digitaler Anwendungen

Das Projekt "Family Literacy – Gesundheitsbezogene Grundkompetenzen" (FLiGe) startete zum 01.07.2019 mit einer Laufzeit bis zum 31.10.2020 an der SRH Berlin University of Applied Sciences / Berlin School of Design and Communication mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Projekt wird als Erprobungs- und Entwicklungsprojekt im Rahmen der aktuellen „Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung (mit einer Laufzeit von 2016 bis 2026)“ gefördert. Im Projektverbund wird eng mit dem Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) zusammengearbeitet.

Im Rahmen dieses Projekts wird im Verbund mit Fachexpert*innen ein Online-Angebot zum Selbstlernen und für institutionelle Kurs-Kontexte rund um die familienorientierte Gesundheitsbildung entwickelt und erprobt. Der Fokus liegt auf der Erstellung und wissenschaftlichen Evaluation von Lerninhalten aus dem Bereich der familienorientierten gesundheitlichen Grundbildung und wird damit konkret die Elternkompetenz ansprechen. Angeboten werden sollen die Lerninhalte zur Steigerung der Alphabetisierung von Eltern in Form von Online-Übungen. Diese können der Reihe nach als Online- Kurs durchlaufen werden oder modular zum Einsatz kommen – im Rahmen eines Kurses oder in Selbstlernkontexten.

Gemeinsames Ziel des Projektvorhabens ist es, bildungsbenachteiligte Zielgruppen mit Lerneinheiten zur Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen, gesundheitliches Risikoverhalten zu vermindern, das Inanspruchnahme-Verhalten des Gesundheitssystems zu verbessern und die Alphabetisierung wie auch individuelle Gesundheitskompetenz zu steigern. Der geplante Lernbereich soll v.a. die Zielgruppe der Menschen mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben und Grundbildungs-Defiziten sowie mit inadäquater oder problematischer Gesundheitskompetenz – unter der sich ein besonders hoher Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund und/oder geringem Bildungsgrad findet – ansprechen. Die Verankerung im vhs-Lernportal gewährleistet die Präsenz in einem nachhaltig und prominent verfügbaren Kontext von Grundbildungsinhalten in der Erwachsenenbildung.

Weitere Grundbildungsinhalte des vhs-Lernportals können direkt verlinkt und erreicht werden. Das Lernangebot will somit die besondere Stärke der Themenkombination Familie und Gesundheit nutzen und damit aufgrund seiner Alltagsrelevanz einen motivierenden Anlass für die Erweiterung unterschiedlicher Grundbildungskompetenzen (wie Deutsch als Fremdsprache, Lesen, Schreiben, Rechnen) bieten. Mit nur einem Zugangsaccount besteht Zugriffsmöglichkeit auf alle Portalinhalte, so dass progressives Lernen im Sinne einer Bildungskette ermöglicht wird.

In diesem Projekt wird in Zusammenarbeit mit einschlägigen Kursgruppen die adressatengerechte Ausrichtung einer medialen Infrastruktur, der adäquaten Darstellung und entsprechenden Inhalten erprobt. Dazu wird mit so genannten Fokusgruppen, also bereits bestehenden oder eigens eingerichteten Lerngruppen mit Kursleitung und Teilnehmenden, zusammengearbeitet. Die Ansprache entsprechender Gruppen zeigte, dass großes Interesse bei Institutions-, Bereichs- bzw. Kursleitungen an grundbildenden Inhalten zu gesundheitlichen Themen besteht. An einigen der angesprochenen Institutionen werden derzeit entsprechende neue Angebote entwickelt und erprobt.

Das Projektteam konnte in der SRH auf der Ebene der Projektleitung zum geplanten Projektbeginn am 1.7.2019 starten. Mit Eingang des Zuwendungsbescheides am 18.6.2019 konnten die Ausschreibungsprozesse für das weitere Personal vorgenommen werden, sodass die Einstellung des wissenschaftlichen Mitarbeiters und der Projektassistenz nach Abschluss des jeweiligen Bewerbungsverfahrens 1. September 2019 respektive Anfang September eingestellt werden konnten.



 

 

Institut für Digitale Gesundheit (IDG) gGmbH

 

Institut für Digitale Gesundheit (IDG) gGmbH
c/o SRH University of Applied Sciences Heidelberg
Campus Berlin
Sonnenallee 221 A-F, 12059 Berlin

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kai.kolpatzik@digitalegesundheit.de